Ich gebe es zu, ich bin verliebt, verliebt in französische Bulldoggen <3

2014 ist Atze Anton Rüdiger Rakete bei uns eingezogen, unser Exemplar dieser besonderen Hunderasse.
Besonders für uns, weil wir mindestens zehn Mal am Tag bemerken, dass unsere Rakete eigentlich gar kein richtiger Hund ist, zumindest nicht so, wie wir sie bisher kannten.

Ausgesprochen menschenbezogen, verkuschelt und immer zu Späßen aufgelegt bereichert dieser kleine Kerl mit der platten Nase unseren Alltag.

 

Woran liegt es wohl, dass man an seinem Hund Dinge herzallerliebst findet, die man an seinem Mann nicht so sehr schätzt?
Sowas macht wohl die Liebe 😉

Das ist jetzt böse gesagt, aber habt ihr es nicht auch schon erlebt? Da liegt der kleine Fellfreund laut schnarchend auf dem Rücken quer auf dem Sofa, während man selber grade noch auf der Kante Platz gefunden hat.
Viele von Euch können sich wohl diese Situation bildlich vorstellen und haben nun ein Lächeln auf den Lippen.
Jetzt stellt euch mal euren Partner so vor, der hätte doch sicher bald ausgeschnarcht 😉

Oder die folgende Situation: Euer Hund kaut laut schmatzend seinen Knochen, wir gönnen ihm den Genuß von ganzem Herzen und schauen ihm noch völlig verzückt dabei zu.
Nun ist wieder euer Partner dran, stellt ihn euch vor, wie er ebenso begeistert laut schmatzend sein Steak verputzt…

Um diese Effekte zu erzielen ist der Frenchie bestens ausgestattet. Zuallererst die großen Kulleraugen, die niemals lügen können und seit Tagen ganz sicher kein Essen gesehen haben.
Die phänomenalen Fledermausohren, die jedes noch so kleine Geräusch sofort analysieren können. Kühlschranktüröffnen und Leinehochnehmen werden dabei deutlich freudiger kommentiert als Badewasser einlassen.
Und dann wären da noch die Geräusche. Diese reichen von schuldgefühlerzeugendem Jammern über meckernde Beschwerden bis zu resigniertem Schnauben. Wobei mir das zufriedene Schnurren am liebsten ist <3

Ihr seht, manchmal ist die Welt einfach in Ordnung für kleine Hunde und für ihre Mitbewohner sowieso 😀